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„WIE GEHT KIRCHE? Landeskirchen und Freikirchen“ – KiHo lädt vom 13. bis 17. Dezember 2021 zur Studienwoche ein

WIE GEHT KIRCHE? Das ist nach protestantischer Grundüberzeugung nicht durch den Verweis auf „göttliches Recht“ zu beantworten. Vielmehr sind kirchliche Strukturen veränderlich, um der Strahlkraft des Evangeliums Raum zu geben. Dieser Blick auf „Kirche“ hat zur Folge, dass mit dem Label „evangelisch“ sehr verschiedene kirchliche Gestalten verbunden werden. Das sorgt für attraktive Flexibilität im Eingehen auf unterschiedliche Bedürfnisse und Kontexte. Nicht selten ruft die protestantische Vielgestaltigkeit aber auch Verwirrung und Fremdheitswahrnehmungen hervor, nicht nur in der Außenwirkung, sondern auch unter Insiderinnen und Insidern.  „Landeskirchen“ und „Freikirchen“ ist das deutsche Begriffspaar, in dem sich diese Vielfalt protestantischen Kircheseins abbildet.

Den normalen Lehrbetrieb für eine Woche unterbrechen

Ziel der diesjährigen Studienwoche vom 13. bis 17. Dezember an der Kirchlichen Hochschule in Wuppertal (KiHo) ist es, die Frage „WIE GEHT KIRCHE? Landeskirchen und Freikirchen“ aus verschiedenen Perspektiven in Theorie und Praxis zu beleuchten und die Teilnehmer*innen zu dieser Frage ins Gespräch zu bringen. Das geschieht in der intensiven Begegnung mit Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Kirchen. „Wir erkunden gemeinsam, wie für uns Kirche geht, welche Traditionen darin lebendig sind, welche Praxis uns auszeichnet, was uns verbindet und was uns trennt – und nicht zuletzt: wie wir auch in Zukunft Kirche sein wollen und sein können“, gibt das Programmheft vor. „Vielleicht wird es ja in dieser Zukunft die klassische Unterscheidung von Landeskirchen und Freikirchen auch gar nicht mehr geben …“

Das Programm der Studienwoche findet sich hier. Die Anmeldung zur Studienwoche erfolgt per Selbsteinschreibung in Moodle im Kursbereich „0. Fächerübergreifendes -> 2021_22 Wintersemester FÜ“. Teilnahmeberechtigt sind Erst-, Zweit- und Gasthörer*innen der KiHo.

Studienwochen richtet die KiHo seit 2002 aus. Das Format folgt der Idee, den normalen Lehrbetrieb für eine Woche zu unterbrechen und als ganze Hochschule (Lehrende und Studierende) an einem gemeinsamen Thema zu arbeiten, das sich aus verschiedenen Perspektiven der Theologie und angrenzender Wissenschaften betrachten lässt. In den letzten 20 Jahren spannten die Studienwochen den thematischen Bogen vom „Abendmahl“ über „Glaube und Politik“ bis zu „Theologie ‒Engels – Gerechtigkeit“. (mehr erfahren

Ein besonderes Angebot des Studierens und des Lehrens an der KiHo

Geboten werden einerseits Vorlesungen/Vorträge (i.d.R. vormittags), andererseits eine Auswahl von Arbeitsgruppen (i.d.R. nachmittags). Die Erfahrung, sich gemeinsam mit anderen Studierenden (auch aus älteren bzw. jüngeren Semestern) ein Thema zu erschließen und darüber ins Gespräch zu kommen, machen die Studienwochen zu einem besonderen Angebot des Studierens und des Lehrens an der KiHo. Das Thema der Studienwoche wird jeweils im Senat der KiHo beschlossen; dabei spielen Vorschläge der Studierende häufig eine besondere Rolle.

Auch das Thema „WIE GEHT KIRCHE? Landeskirchen und Freikirchen“ wurde von der Studierendenschaft vorgeschlagen. Die Vorbereitung erfolgte wie immer in einer Arbeitsgruppe mit starker Studierendenbeteiligung.

Die Besonderheit des diesjährigen Themas liegt nicht zuletzt darin, dass dazu besonders viele externe Beiträge  auf dem Programm stehen und entsprechend nur wenige Beiträge aus dem KiHo-Kollegium. Studierenden bietet sich damit die seltene Chance, profilierte Vertreter*innen aus dem landeskirchlichen Bereich sowie aus verschiedenen Freikirchen kennenzulernen.

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